KI-Automatisierung · Wissensmanagement
Wissensmanagement mit KI für Unternehmen
Wir machen internes Unternehmenswissen mit KI nutzbar – über sichere Wissensassistenten, RAG-Systeme und Integration in bestehende Datenquellen.
Viele Unternehmen haben genug Wissen. Es ist nur zu verteilt, zu schwer auffindbar oder zu stark an einzelne Personen gebunden. KI kann helfen, dieses Wissen besser nutzbar zu machen – aber nur, wenn Quellen, Rechte, Aktualität und Systemintegration sauber gelöst sind.
Für Unternehmen mit verteiltem Wissen in Dokumenten, SharePoint, Google Drive, Wikis, E-Mails, Ticketsystemen oder Fachanwendungen.
Unternehmenswissen ist oft vorhanden – aber nicht nutzbar genug
In vielen Unternehmen liegt Wissen an vielen Stellen gleichzeitig: technische Dokumentation in PDFs oder Wikis, Projektwissen in Ordnern, Tickets oder E-Mails, Prozesswissen in einzelnen Teams, Produktinformationen in Präsentationen oder Datenblättern und Servicewissen in Ticketsystemen oder Postfächern.
- Mitarbeitende suchen lange nach Informationen.
- Experten werden immer wieder mit denselben Fragen belastet.
- Neue Mitarbeitende brauchen lange, bis sie arbeitsfähig sind.
- Dokumentation wird nicht genutzt, weil sie schwer auffindbar ist.
- Antworten unterscheiden sich je nach Person oder Abteilung.
- Wichtige Informationen liegen in Dokumenten, die niemand aktiv durchsucht.
Was bedeutet Wissensmanagement mit KI?
Wissensmanagement mit KI bedeutet, interne Informationen so aufzubereiten und anzubinden, dass Mitarbeitende schneller passende Antworten, Quellen und Zusammenfassungen erhalten. Technisch wird dafür häufig ein RAG-Ansatz genutzt: Retrieval Augmented Generation.
- Fragen zu internen Dokumenten beantworten
- Quellen und Fundstellen anzeigen
- Dokumente zusammenfassen
- Informationen aus mehreren Quellen verbinden
- Onboarding unterstützen
- Support-, Vertriebs- oder Projektteams entlasten
- interne Prozesse und Richtlinien auffindbar machen
Warum RAG statt einfach ChatGPT mit unseren Daten?
Ein internes KI-Wissenssystem braucht mehr als ein Sprachmodell. RAG-Systeme suchen zuerst in definierten Unternehmensquellen nach relevantem Kontext und formulieren daraus eine Antwort. So bleiben Antworten stärker mit konkreten Quellen verbunden.
- definierte Datenquellen
- Quellenangaben
- Rechte- und Rollenkonzepte
- Aktualisierung der Inhalte
- klare Antwortgrenzen
- Protokollierung und Qualitätskontrolle
- Datenschutz und Anbieterprüfung
Typische Datenquellen
Dateien und Dokumente
SharePoint, Google Drive, OneDrive, Dateiserver, PDFs, Office-Dokumente, Präsentationen und technische Unterlagen.
Systeme und Datenbanken
Wikis, Knowledge Bases, Ticketsysteme, CRM, ERP, Projektmanagement-Tools, Webseiten, Portale, Datenbanken und APIs.
Wichtig ist nicht nur, ob eine Quelle angebunden werden kann. Wichtig ist, ob sie für den konkreten Zweck geeignet ist: aktuell, berechtigt, relevant und pflegbar.
Typische Einsatzfälle
Interner Wissensassistent
Fragen auf Basis definierter Unternehmensquellen beantworten – mit Quellen, Rollen und klaren Grenzen.
Onboarding und Einarbeitung
Neue Mitarbeitende finden Prozesse, Begriffe, Standards und relevante Dokumente schneller.
Service- und Supportwissen
Ähnliche Fälle finden, technische Dokumentation zugänglich machen und Antwortentwürfe vorbereiten.
Vertriebs- und Projektwissen
Leistungsbeschreibungen, Projektinformationen, Produktargumente und Angebotsvorbereitung unterstützen.
Technischer Ansatz
- Datenquellen auswählen: besser ein kleiner, sauberer Quellenbestand als ein chaotischer Dokumentenhaufen.
- Inhalte aufbereiten: Text extrahieren, Abschnitte strukturieren, Metadaten ergänzen und veraltete Inhalte entfernen.
- Suche und Kontextaufbau: passende Inhalte finden und als Kontext an das Sprachmodell übergeben.
- Rechte und Rollen: Nutzer sehen nur Informationen, auf die sie Zugriff haben dürfen.
- Antwortqualität: Quellenangaben, Unsicherheit, Feedback und Qualitätsprüfung einbauen.
Was sich gut eignet – und was nicht
Gute Kandidaten
- wiederkehrende interne Fragen
- nutzbare Dokumentation
- verteilte Wissensquellen
- Teams mit hohem Rückfrageaufkommen
- Onboarding- und Prozesswissen
Schlechte Kandidaten
- veraltete oder widersprüchliche Dokumente
- unklare Rechte und Verantwortlichkeiten
- fehlende Datenpflege
- Erwartung an perfekte Antworten ohne Quellenprüfung
- sensible Daten ohne Sicherheitskonzept
Unser Vorgehen
1. Wissensproblem klären
Geht es um Suche, Expertenentlastung, Onboarding, Supportwissen, Projektdokumentation oder Vertriebswissen?
2. Quellen und Rechte prüfen
Wo liegt das Wissen, wer darf darauf zugreifen, wie aktuell sind Inhalte und welche Datenschutzanforderungen gelten?
3. Zielsystem entwerfen
Datenquellen, RAG-Architektur, Rollen, Antwortlogik, Quellenanzeige, Feedback und Betrieb definieren.
4. MVP entwickeln
Ein begrenzter Wissensassistent für eine Abteilung, Dokumentation, Support, Onboarding oder Projektwissen.
Häufige Fragen
Was ist RAG?
RAG steht für Retrieval Augmented Generation. Das System sucht passende Inhalte aus definierten Quellen und nutzt sie als Kontext für die KI-Antwort.
Ist ein KI-Wissensassistent dasselbe wie ChatGPT?
Nein. Ein interner Assistent nutzt definierte Unternehmensquellen, Rechte, Rollen und gegebenenfalls Schnittstellen.
Können Zugriffsrechte berücksichtigt werden?
Ja. Ein KI-Wissenssystem darf keine Informationen sichtbar machen, auf die ein Nutzer normalerweise keinen Zugriff hätte.
Funktioniert das mit SharePoint oder Google Drive?
Grundsätzlich ja, wenn Quellen technisch angebunden und sinnvoll strukturiert werden können.
Wie zuverlässig sind die Antworten?
KI-Antworten sollten nie blind als Wahrheit behandelt werden. Quellenangaben, Grenzen und Qualitätskontrolle sind entscheidend.
Welches Unternehmenswissen sollte zuerst nutzbar werden?
Im Erstgespräch klären wir, welche Datenquellen, Teams und Prozesse für ein internes KI-Wissenssystem geeignet sind.