USE CASE · INDIVIDUELLE SOFTWARE · KI-SUCHE
KI-gestützte Medien- und Dokumentensuche für eine Werbeagentur
Gesucht war eine gemeinsame Recherche über Bilder, PDFs, Audio und Video. Victormedia setzte dafür eine kundenspezifische Suche um, die vorhandenes Material über seine Inhalte erschließt.
Die Aufgabe
Die Werbeagentur wollte heterogene Medien- und Dokumentenbestände anhand ihrer Inhalte auffindbar machen. Kreativ-, Recherche- und Projektteams sollten Material über Motive, Themen oder Textinhalte recherchieren können, auch wenn der Dateiname unbekannt ist.
Eine beispielhafte Suchsituation: Für eine Präsentation wird ein Gruppenbild an einem Messestand gesucht. Das Motiv ist noch in Erinnerung, der Dateiname und das damalige Projekt sind es nicht. Eine inhaltlich formulierte Suchanfrage soll den Zugang zum passenden Material ermöglichen.
Das Konzept
Die vorhandenen Dateien werden zunächst inhaltlich erschlossen. Bildbeschreibungen, erkannte Texte und aufbereitete Audio- und Videoinhalte bilden die Grundlage eines gemeinsamen Suchindex. So lassen sich unterschiedliche Medien über eine gemeinsame Recherche erreichen.
Bei einer Suche wird die inhaltliche Anfrage mit diesem Index abgeglichen. Semantische Suche berücksichtigt dabei die Bedeutung der Anfrage und der erschlossenen Inhalte. Aufbereitung und Recherche sind zwei zusammenhängende Abläufe, wie die folgende Prinzipdarstellung zeigt.
Die Umsetzung
- Bildinhalte werden durch automatisch erzeugte Beschreibungen erschlossen.
- Texterkennung (OCR) macht Texte in Scans und Dokumenten für die Recherche zugänglich.
- Audio und Video werden für die inhaltliche Suche aufbereitet.
- Die semantische Vektorsuche führt die erschlossenen Inhalte in einer gemeinsamen Recherche zusammen.
Die Lösung sieht eine optionale Cloudanalyse vor. Datenverarbeitung und Betriebsanforderungen gehören damit zu den Entscheidungen bei der Konzeption einer solchen Anwendung.
Das Ergebnis
Entstanden ist eine kundenspezifische Medien- und Dokumentensuche, die Bilder, PDFs, Audio und Video über ihre Inhalte erschließt. Die Lösung wurde beim Kunden präsentiert, abgenommen und übergeben.
Das Projekt zeigt die Verbindung von automatischer Inhaltserschließung, semantischer Recherche und individueller Softwareentwicklung. KI übernimmt darin eine konkrete Funktion für die Arbeit mit vorhandenen Beständen.
Von der Aufgabe zur passenden Lösung
Am Anfang steht die Frage, welche Aufgabe die Software erleichtern soll. Wir prüfen dabei auch, ob KI dafür einen sinnvollen Beitrag leistet. Maßgeblich sind der erwartete Nutzen, die verfügbaren Daten, die erforderliche Qualität und der Aufwand für Umsetzung und Betrieb.
Wenn sich die Aufgabe mit vorhandener Software, klaren Regeln oder einer einfacheren Prozessänderung besser lösen lässt, empfehlen wir diesen Weg. KI kommt dort zum Einsatz, wo sie einen nachvollziehbaren Vorteil bietet.
In diesem Projekt bestand die umgesetzte Funktion darin, Medien und Dokumente über ihre Inhalte auffindbar zu machen. Für andere Vorhaben ergibt sich die passende Lösung aus der jeweiligen Arbeitsaufgabe.
Welche Funktion fehlt Ihrer Software?
Für Ihr Vorhaben kann eine andere Funktion wichtig sein: etwa Inhalte einordnen, Dokumente auswerten oder Informationen für einen Arbeitsschritt zusammenführen. Ausgangspunkt sind Ihre Aufgabe, vorhandene Daten und die Anforderungen an das Ergebnis.
Im Erstgespräch besprechen wir, was Ihre Software leisten soll und welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Eine fertige Spezifikation brauchen Sie dafür nicht.
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